Friedrich Danielis (* 20. November 1944 in Bad Reichenhall; † 16. Juli 2021 in Wien) war ein Maler und Schriftsteller, der in Österreich lebte.

Danielis war Autodidakt. Er zog 1955 nach Salzburg. Noch während seiner Schulzeit machte er die Bekanntschaft des Malers Julius Bissier und des Malerpaars Valerie und Eduard Bäumer, in deren Haus er zwei Jahre wohnte. 1963 brach er die Schule ab und arbeitete kurz in der Galerie Welz. Es folgten Aufenthalte in Wien, Berlin und London und erste Maleraufträge. Die erste Ausstellung in der Galerie Welz fand 1974 statt. Seit 1979 lebte er abwechselnd in New York, Venedig und Wien.
Er war korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession seit 1970 und Mitglied des Österreichischen PEN.
Weitere Einzelausstellungen gab es unter anderem in Wien, Salzburg, Innsbruck, London, Rom, Venedig, Triest, Paris, Berlin, Duisburg, Darmstadt, Frankfurt ebenso in Mexiko und den USA.
Er war mit der Cellistin Susan Salm verheiratet.
Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen, u. a. in Wien in der Albertina und im Wien Museum; im Rupertinum, Salzburg; im Museo Civico, Triest; im Lindenau-Museum, Altenburg und San Francisco Museum of Modern Art, Kalifornien.
Seine Malerbücher befinden sich u. a. in der Bayerischen Staatsbibliothek, die ihm auch eine große Ausstellung in der Schatzkammer widmete (2006); im Gutenberg-Museum, Mainz; in der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel und der Bibliothek der Stadt Wien.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Danielis, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 20. November 1944 |
| GEBURTSORT | Bad Reichenhall |
| STERBEDATUM | 16. Juli 2021 |
| STERBEORT | Wien |