Friedrich Dietsch (* 8. November 1889 in Zeulenroda; † 22. Juli 1961 in Heidenheim) war ein deutscher Maler.
Nach dem Schulbesuch studierte Dietsch von 1903 bis 1908 an der Königlichen Kunstschule für Textilindustrie in Plauen im Vogtland. Danach war er bis 1910 als Entwerfer in Mülhausen im Elsass tätig. 1911 ging er für ein Jahr an die Kunstgewerbeschule nach Dresden und kehrte 1912 als Entwerfer nach Plauen zurück. Ab 1914 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. 1917 war er in der Schweiz in Kriegsgefangenschaft und fertigte in dieser Zeit mehrere Arbeiten an, die öffentlich in der Schweiz ausgestellt wurden.
Nach Kriegsende kehrte Dietsch nach Plauen zurück und arbeitete die nächsten 40 Jahre als Entwerfer für die Textilindustrie. In der Zeit des Nationalsozialismus war er obligatorisch Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist aber nur seine Teilnahme an der vom Sächsischen Kunstverein ausgerichteten Kunstausstellung Gau Sachsen 1943 belegt.
Nach dem Ende des NS-Staats arbeitete Dietsch wieder als freischaffender Künstler. 1958 ging er in Rente.
Dietsch malte Blumenstillleben und Landschaften, insbesondere Motive aus dem Vorfrühling bei Schneeschmelze, wobei er kräftige Erdtöne einsetzte. Auch Figürliches und Tierdarstellungen gehören zu seinem Gesamtwerk.
Werke Dietschs befinden sich unter anderem in der Sammlung des Vogtlandmuseums Plauen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dietsch, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 8. November 1889 |
| GEBURTSORT | Zeulenroda |
| STERBEDATUM | 22. Juli 1961 |
| STERBEORT | Heidenheim |