Friedrich Forberg

Friedrich Wilhelm Forberg (* 23. November 1816 in Solingen; † 8. Juni 1883 in Düsseldorf) war ein deutscher Musiklehrer und Komponist in Düsseldorf.

Leben und Wirken

Friedrich Forberg war wahrscheinlich mit August Forberg verwandt, der 1835 in Düsseldorf eine Musikalienhandlung führte, sowie mit dem Leipziger Verleger Robert Forberg, bei dem er 1881/82 seine letzten Kompositionen verlegte. Friedrich Forberg lernte bei Julius Rietz. Er wurde Cellolehrer, spielte aber auch Viola und Klavier und war zeitweise als Organist in der Garnisonskirche Düsseldorf tätig. 1843 war er Musiklehrer in Düsseldorf. 1850 spielte er mit Clara Schumann und Wilhelm Joseph von Wasielewski das erste Klaviertrio d-moll op. 63 von Robert Schumann als Cellist. Ab etwa 1856 erschienen über 30 Kompositionen von ihm im Druck. Von 1862 bis 1882 war Friedrich Forberg Gesangslehrer an der Luisenschule für Mädchen in Düsseldorf. Er starb am 8. Juni 1883.

Fritz Forberg war mit Luise Helene Daße seit 1843 verheiratet. Sie hatten mehrere Kinder

Werke (Auswahl)

Friedrich Forberg komponierte einige Stücke, vor allem für Cello und Klavier und stellte mehrere Stückesammlungen für Violoncello zusammen.

Arrangements (ohne Opus-Nunner)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Thomas Synofzik (Bearb.): Joseph Wilhelm von Wasielewski. Sonderausstellung. Katalog. Robert-Schumann-Haus Zwickau, 2008, Nr. 12 (PDF), Konzertprogramm von 1850 in Düsseldorf
  2. ↑ Zur Geschichte der Städtischen Luisenschule und der mit ihr verbundenen Lehrerinnenbildungsanstalt zu Düsseldorf. Festschrift zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Anstalt am 30. Oktober 1887. S. 84 Digitalisat; Friedrich Forberg, Gesanglehrer von Herbst 1862 bis Herbst 1882; † 8. Juni 1883.
  3. ↑ Düsseldorfer Volksblatt, No. 152, vom 11. Juni 1883 Digitalisat; Gestorben. (...) Den 8. Juni. Friedrich Forberg. Musik-Lehrer, 67 J. a. Ehemann, Wasserstr.
  4. ↑ Düsseldorfer Kreisblatt und Täglicher Anzeiger, No. 156, vom 11. Juni 1843. Digitalisat; Abschnitt Civilstand. (...) Heirathen. (...) Den 30. Mai – Friedrich Wilhelm Forberg, Musiklehrer, mit Helene Louise Daße, beide zu Ddorf (links unten)
  5. ↑ Eduard Hanslick, Concerte, Componisten und Virtuosen der letzten fünfzehn Jahre 1870–1885, 1886, S. 471, sehr lobende Beurteilung dieses Quartetts, siehe auch Robert Heckmanns Quartett, mit Otto Forberger
  6. ↑ Künstler F Nazarener Stiche, er könnte auch ein Sohn von Ernst Forberg gewesen sein
  7. ↑ Werke von Friedrich Forberg IMSLP
  8. ↑ Neue Zeitschrift für Musik, 1874, S. 275, mit Rezension, die aber nur zu dem Ergebnis kommt, dass das Stück eigentlich für Horn geschrieben sei, fast keine Charakterisierung des Stückes
Personendaten
NAME Forberg, Friedrich
ALTERNATIVNAMEN Forberg, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name); Forberg, Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Musiklehrer und Komponist in Düsseldorf
GEBURTSDATUM 23. November 1816
GEBURTSORT Solingen
STERBEDATUM 8. Juni 1883
STERBEORT Düsseldorf