Nachdem er zeitweilig als Bauführer bei dem Architekten Peter Zindel tätig gewesen war, ging Geb nach Hannover und arbeitete von 1868 bis 1873 im Architekturbüro von Edwin Oppler. Geb machte sich 1873 selbständig. 1876 wurde sein Sohn Adolf Geb geboren, der später Schüler von Karl Mohrmann wurde und als Oberbaurat in Hamburg arbeitete.
1876: Hannover, Königstraße 28 / Emmichplatz (frühere Adresse: Am Neuen Hause 28): Wohnhaus Klug In der Zeitschrift des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hannover wurde 1877 eine von Wilhelm Loeillot gefertigte Lithografie mit einer Seitenansicht und Grundrissen des Gebäudes veröffentlicht. Ein Exemplar findet sich heute im Besitz des Historischen Museums Hannover. Um 1877 schuf der Fotograf Friedrich Reinecke eine Aufnahme Königstraße Ecke Am Neuen Hause Blick Richtung Stadt. Die Fotografie des Eckgebäudes von Geb und der anschließenden Baugruppe von der Hannoverschen Baugesellschaft dokumentierte zugleich den weitgehenden Abschluss der Bebauung der Königstraße bis zur Eilenriede und findet sich ebenfalls im Historischen Museum Hannover. Das Gebäude erhielt nach Beschädigung im Zweiten Weltkrieg auf dem erhaltenen Erdgeschoss ein modernes Obergeschoss.
1883: Bamberg, Villa Dessauer, Hainstraße 4a; Villa des Hopfenhändlers Carl Dessauer, heute Stadtgalerie
1913: Inneneinrichtung mit Stahlkammer während der im Bau begriffenen Erweiterung des Bank-Hauptgebäudes von Ephraim Meyer & Sohn, Louisenstraße 9 in Hannover
Literatur (Auswahl)
Paul Trommsdorff: Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1931. Hannover 1931, S. 102.
Reinhard Glaß: Geb, Friedrich Gottfried in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902)
Einzelnachweise
1234567Reinhard Glaß: Geb, Friedrich Gottfried in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902), zuletzt abgerufen am 17. Mai 2017.
12Franz Rudolf Zankl (Hrsg.): Hannover. Vom Alten Bahnhof zum Neuen Rathaus. Bilddokumente zur Stadtentwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. (Ausstellungsführer des Historischen Museums am Hohen Ufer) Hannover 1975, S. 24 f.
↑Friedrich Geb (Text und Zeichnungen): Bankhaus Ephraim Meyer & Sohn ... In Otto Hugo (Red): Neu-Hannover. Festschrift des Hannoverschen Couriers zur Rathaus-Weihe 1913. Gebrüder Jänecke, Hannover 1913, S. 77.