
Johann Friedrich Menz (* 7. November 1673 Lütgen-Dortmund; † 19. September 1749 in Leipzig) war ein deutscher Philosoph, Literaturwissenschaftler und Physiker.
Johann Friedrich Menz, gerufen Friedrich Menz, Sohn des Theologen Johann Bernhard Menz, besuchte das Gymnasium in Dortmund. 1697 begann er ein Studium an der Universität Leipzig. Dort wurde er 1698 Baccalaureus und 1700 Magister der Philosophie. 1711 wurde er Assessor der philosophischen Fakultät, 1725 ordentlicher Professor der Philosophie ohne Sitz und Stimme in der Fakultät, 1730 ordentlicher Professor der Poesie mit Sitz und Stimme, und 1739 ordentlicher Professor der Physik.
Zudem war er Decemvir der Leipziger Hochschule, Senior der philosophischen Fakultät, Senior der sächsischen Nation, Kollegiat des großen Fürstenkollegiums und Ephorus der kurfürstlichen Kollegien. Außerdem beteiligte er sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Hochschule und war in den Sommersemestern 1743 und 1735 Rektor der Alma Mater.
Menz verstarb unverheiratet an einem Herzinfarkt und hinterließ der Leipziger Universitätsbibliothek einige Manuskripte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Menz, Johann Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Menz, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philosoph, Literaturwissenschaftler und Physiker |
| GEBURTSDATUM | 7. November 1673 |
| GEBURTSORT | Lütgendortmund |
| STERBEDATUM | 19. September 1749 |
| STERBEORT | Leipzig |