Christian Friedrich Pohle (* 14. April 1801 in Burgkemnitz; † 14. September 1871 in Leipzig) war ein deutscher Musiker (Geiger, Bratschist), der auch als Musikautor tätig war.
Er war der Sohn eines Lehrers aus Burgkemnitz. Nach dem Besuch der sächsischen Landesschule Pforta studierte er u. a. bis 1826 Theologie und schloss das Studium als Dr. phil. und Magister ab. Er war zunächst als Musiklehrer tätig. 1826 wurde er Mitglied des Gewandhausorchesters in Leipzig, dem er bis 1835 angehörte. Daneben war er bis 1830 Extrageiger im Theaterorchester und trat auch als Bratschist auf. Seine letzten Jahre verlebte er als Privatgelehrter in Leipzig, wo er ein Haus am Floßplatz besaß. Er verfasste u. a. eine vierbändige Pianoforteschule und musikästhetische (Hand-)Schriften, von denen sich einige in der Bibliothek des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau befinden. Er selbst stand vermutlich 1826 im Kontakt zu Robert Schumann und scheint deshalb im Robert-Schumann-Itinerar genannt zu werden.
Der Genre-, Historien- und Bildnismaler Leon Pohle (1841–1908) war sein Sohn. Er ging aus seiner Ehe mit Rosalie geborene Thymel hervor.
| Personendaten | |
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| NAME | Pohle, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Pohle, Christian Friedrich (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker |
| GEBURTSDATUM | 14. April 1801 |
| GEBURTSORT | Burgkemnitz |
| STERBEDATUM | 14. September 1871 |
| STERBEORT | Leipzig |