Friedrich Rapp (* 31. Januar 1932 in Groß-Zimmern; † 15. September 2024 in Dortmund) war ein deutscher Philosoph und Hochschullehrer. Seine Schwerpunkte waren vor allem die Technikphilosophie, die Theorie des Fortschritts und die zeitgenössische Philosophie.
Rapp studierte zunächst Physik und Mathematik an der TH Darmstadt und schloss dieses Studium 1959 mit dem Staatsexamen ab. An der Universität Fribourg (Schweiz) studierte er anschließend Philosophie. Er promovierte dort im Rahmen dieses „philosophisch-physikalischen Sonderstudiums“ 1966/1967 unter der Leitung von Prof. J. M. Bocheński. Die Promotionsarbeit wurde 1968 unter dem Titel Gesetz und Determination in der Sowjetphilosophie veröffentlicht. Rapp war ab 1969 an der TU Berlin Assistent am Lehrstuhl für Philosophie bei Prof. Kurt Hübner. Als Hübner 1971 Berlin verließ, um an die Universität Kiel zu gehen, übernahm der erst 1971 habilitierte Hans Poser diese Stelle als ordentlicher Professor. Rapp wurde in der Folge erst Assistenzprofessor und dann ab 1976 Professor für Philosophie an der TU-Berlin. Rapp und Poser waren also für einige Jahre gemeinsam verantwortlich für die Lehre an der TU im Bereich Philosophie. 1985 nahm Rapp einen Ruf an die Technische Universität Dortmund an und war dort bis zur Emeritierung 1997 Lehrstuhlinhaber für Philosophie.
| Personendaten | |
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| NAME | Rapp, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philosoph und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 31. Januar 1932 |
| GEBURTSORT | Groß-Zimmern |
| STERBEDATUM | 15. September 2024 |
| STERBEORT | Dortmund |