Friedrich Tiburtius

Friedrich August Joachim Ludwig Tiburtius (* 8. Oktober 1784 in Boddin; † 18. Dezember 1836 in Lübeck) war ein deutscher Gymnasiallehrer.

Leben

Friedrich Tiburtius war ein Sohn des Boddiner Pastors Carl Georg Tiburtius (1753–1823) und dessen Frau, der Arzttochter Dorothea Hedwig Elisabeth, geb. Meyer (1758–1826). Er besuchte die Große Stadtschule in Rostock und begann 1802 sein Studium der Theologie an der Universität Rostock.

1806 wurde er Hauslehrer in Krassow und 1809 in Boddin. Ab 1813 wirkte er als Privatlehrer in Wittenburg, wo er unter anderem Johann Adolph Heinlein unterrichtete. In den Befreiungskriegen war er Hauptmann der Landwehr von Mecklenburg-Schwerin.

1816 kam er als Kollaborator und Lehrer der Quarta an das Katharineum zu Lübeck. 1826 zum Schulcollegen befördert war er hier bis zu seinem Tod tätig. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Schule leitete er das angeschlossene Knaben-Pensionat (Internat).

1825 wurde er von der Universität Kiel zum Dr. phil. h. c. promoviert.

Sein Nachfolger wurde Ernst Deecke.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Geburtstag nach dem Eintrag im Taufregister, abgerufen über ancestry.com am 8. März 2018
  2. ↑ Eintrag im Rostocker Matrikelportal
  3. ↑ Chronik, in: Schulprogramm 1837, S. 25
Personendaten
NAME Tiburtius, Friedrich
ALTERNATIVNAMEN Tiburtius, Friedrich August Joachim Ludwig (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Gymnasiallehrer
GEBURTSDATUM 8. Oktober 1784
GEBURTSORT Boddin
STERBEDATUM 18. Dezember 1836
STERBEORT Lübeck