Friedrich Wilhelm Markull (* 17. Februar 1816 in Reichenbach bei Elbing; † 30. April 1887 in Danzig) war ein deutscher Organist, Pianist und Komponist.
Ersten Musikunterricht erhielt Markull von seinem Vater und dem Organisten Karl Kloss. Später studierte er in Dessau bei Friedrich Schneider. 1836 wurde er Organist der Marienkirche in Danzig. Hier wirkte er unter anderem als Leiter des Gesangvereins und als Kritiker, so schrieb er zum Beispiel Kritiken für die Danziger Zeitung. Er stand im Briefwechsel mit Louis Spohr, der Markulls Oratorium Das Gedächtnis der Entschlafenen 1956 in Kassel aufführte. Markulls Sinfonie in c-Moll wurde in Mannheim mit einem Preis ausgezeichnet.
Markull wurde 1851 der Titel eines Königlichen Musikdirektors verliehen. Er war mit Emma, geb. Stock, verheiratet.
| Personendaten | |
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| NAME | Markull, Friedrich Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Organist, Pianist und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 17. Februar 1816 |
| GEBURTSORT | Reichenbach bei Elbing |
| STERBEDATUM | 30. April 1887 |
| STERBEORT | Danzig |