Friedrich Wilhelm Orthmann (* 15. Oktober 1854 in Mettmann; † 12. Mai 1926 in Wittenberg) war ein deutscher evangelischer Theologe. Von 1908 bis 1925 war er Oberpfarrer an der Stadtkirche St. Marien, Superintendent in Wittenberg und Direktor am dortigen Predigerseminar.
Orthmann stammte aus Mettmann. Sein Vater Friedrich Wilhelm Orthmann war dort als Kaufmann tätig; seine Mutter war Marie Elise Luise Orthmann, geborene Neumann. Für die Jahre 1875 und 1876 ist Orthmann als Student der evangelischen Theologie an der Universität Tübingen nachgewiesen.
Von 1882 bis 1887 war Orthmann Pfarrer in Biesenrode. Anschließend wirkte er bis 1904 als Pfarrer in Ilsenburg. Im Jahr 1904 wechselte er nach Torgau, wo er Oberpfarrer und Superintendent wurde. Vier Jahre später übernahm er die entsprechenden Ämter in Wittenberg an der Stadtkirche St. Marien. Zugleich war er Direktor am Predigerseminar. Diese Ämter übte er bis 1925 aus. Er starb am 12. Mai 1926 in Wittenberg.
Im Jahr des Reformationsjubiläums 1917 veröffentlichte Orthmann den Stadtführer Wittenberg in Wort und Bild. Ein geschichtlicher Führer durch Wittenbergs Erinnerungsstätten.
Orthmann war 1918 an den Vorbereitungen zur Gründung der Luther-Gesellschaft beteiligt. Er leitete den vorbereitenden Ausschuss und eröffnete die Gründungsveranstaltung. Nach der ersten Vorstandssitzung im Oktober 1918 gehörte er dem engeren Vorstand der Gesellschaft an.
| Personendaten | |
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| NAME | Orthmann, Friedrich Wilhelm |
| ALTERNATIVNAMEN | Orthmann, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelischer Geistlicher und Superintendent |
| GEBURTSDATUM | 15. Oktober 1854 |
| GEBURTSORT | Mettmann |
| STERBEDATUM | 12. Mai 1926 |
| STERBEORT | Wittenberg |