
Georg Frietzsche (* 24. Mai 1903 in Sagan, Schlesien; † 10. Juni 1986 in Berlin) war ein deutscher Künstler der tachistischen abstrakten Malerei.
Frietzsche absolvierte eine Malerlehre und Glasmalerausbildung, kam 1924 nach Berlin und studierte von 1924 bis 1928 an der damaligen Hochschule für Bildende Künste (HfBK) in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg, dem sein gesamtes bisheriges Werk zum Opfer fiel, dozierte er von 1948 bis 1949 an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale).

In Berlin lebte er zusammen mit seiner Ehefrau in einem Künstlerhaus in Berlin-Friedenau und arbeitete zurückgezogen bis zu seinem Tod. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Friedhof Schöneberg III in der Stubenrauchstraße in Berlin-Friedenau (Bezeichnung alt: 15-108, neu: 35-152).
Seine Arbeiten nach dem Krieg waren insbesondere von Mark Tobey beeinflusst. Seine Mittel waren der Holzschnitt, Gouache, Tusche und Aquarell, überwiegend auf Papier und Karton.
„Georg Frietzsches Gouachen und Aquarellzeichnungen sind kleine Meisterwerke, die zweifellos zum Besten gehören, was die europäische Kunst der Nachkriegszeit aufzuweisen hat.“
Ein Nachlass befindet sich heute in der Berlinischen Galerie.
Beteiligungen
Einzelausstellungen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frietzsche, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler der tachistischen abstrakten Malerei |
| GEBURTSDATUM | 24. Mai 1903 |
| GEBURTSORT | Sagan, Schlesien |
| STERBEDATUM | 10. Juni 1986 |
| STERBEORT | Berlin |