Fritz Bergemann

Carl August Fritz Bergemann (geb. 22. März 1885 in Berlin; gest. 26. November 1963 ebenda) war ein deutscher Germanist.

Leben

Fritz Bergemann wurde 1913 an der Universität Berlin mit einer Arbeit über Salomon Geßner promoviert. Wichtiger sind seine Werk- und Briefausgaben von Georg Büchner und die Gespräche Goethes mit Johann Peter Eckermann. Die Werk- und Briefausgabe Büchners, die Bergemann 1922 realisierte, wurde bis in die 1970er Jahre nachgedruckt. Die von ihm herausgegebenen Gespräche Goethes mit Eckermann erfahren bis heute Neuauflagen. Zusammen mit Max Hecker gab er auch 1913 Bände der Werkausgabe von Goethe heraus. Weiterhin übersetzte er mittelalterliche Autoren ins Deutsche.

Zum 1. Mai 1937 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 5.711.546).

Ehrungen

Im Jahre 1963 wurde ihm die Johann-Heinrich-Merck-Ehrung zuteil.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Geburtsregister Standesamt Berlin 9, Nr. 653/1885.
  2. ↑ Sterberegister Standesamt Steglitz von Berlin, Nr. 2437/1963.
  3. ↑ So u. a. Fritz Bergemann, Max Hecker (Hrsg.): Goethe, Johann Wolfgang von: Werke Aufsätze zur Kultur-, Theater- u. Literatur-Geschichte, Maximen, Reflexionen, Teil 12 und 13, 1913. (Online Ressource Leipzig; Frankfurt am Main : Deutsche Nationalbibliothek 2023)
  4. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2480934
  5. ↑ Internationales Germanistenlexikon 1800 – 1950. Berlin 2003. S. 146
Personendaten
NAME Bergemann, Fritz
ALTERNATIVNAMEN Bergemann, Carl August Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Germanist
GEBURTSDATUM 22. März 1885
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 26. November 1963
STERBEORT Berlin