Als Sohn des reitenden Försters J. F. A. Buresch studierte Fritz Buresch ebenso wie sein älterer Bruder Ernst an der Polytechnischen Schule Hanover. Ihre Schwester war Elise (1830–1912).
Buresch wurde Direktor der 1856 von Georg Egestorff gegründeten Egestorffschen Zündhütchenfabrik und heiratete dessen Tochter Georgine Wilhelmine (* 20. Juni 1836; † 11. Februar 1904). Durch deren Schwester Luise wurde Buresch zudem verwandt mit deren Ehemann, dem Lindener Juristen und Reichstags-Abgeordneten Wilhelm Laporte.
Von 1859 bis 1860 ließ Buresch die nach ihm benannte Villa Buresch errichten, Von-Alten-Allee 6 im heute hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte, in der er dann gemeinsam mit seiner Familie und der seines Brudes wohnte.
Friedrich Buresch wurde mit dem Ehrentitel eines (königlich preußischen) Geheimen Kommerzienrats ausgezeichnet.
1870 kaufte er von Erich von Lübke das Rittergut Erichshof, das er am 1. März 1871 übernahm.
Waldemar R. Röhrbein: Buresch, (2) Friedrich. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein u.a. (Hrsg.): Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 100.
1234Sabine Meschkat-Peters: Eisenbahnen und Eisenbahnindustrie in Hannover 1835–1914. (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Band 119.) Hahn’sche Buchhandlung, Hannover 2001, ISBN 3-7752-5818-3, S. 457 u. ö. )eingeschränkte Vorschau über Google Bücher)
123456Waldemar R. Röhrbein: Buresch, (2) Friedrich. In: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 79. (eingeschränkte Vorschau über Google Bücher)
↑Waldemar R. Röhrbein: Buresch, (1). In: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 79.
↑Tobias Kleinschmidt: Linden-Mitte / Der Tanzsaal wird zum Wohnzimmer / In der Villa Buresch wohnen inzwischen drei miteinander befreundete Familien. Einer der neuen Hausherren ist der Musiker Jens Nickel. Für seine besondere Mühe um den Erhalt eines Stückes Lindener Geschichte wurde er mit dem Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 22. März 2015, aktualisiert am 24. März 2015, zuletzt abgerufen am 30. August 2016
↑Erichshof. In: Gustav Stölting, Börries Freiherr von Münchhausen (Hrsg.): Die Rittergüter der Fürstentümer Calenberg, Göttingen und Grubenhagen. Beschreibung, Geschichte, Rechtsverhältnisse und 121 Abbildungen. Sachse & Heinzelmann in Kommission, Hannover 1912, S. 57–66, hier S. 64 f.