Fritz Eggeling (* 16. Juni 1913 in Braunschweig; † 2. März 1966 in Hannover) war ein deutscher Architekt und Stadtplaner.
1931 schloss Eggeling eine Maurerlehre ab, um anschließend bis 1935 seine Ausbildung an der Fachabteilung für Hochbau an der städtischen Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Braunschweig fortzusetzen. Bis zum Krieg war er Mitarbeiter bei Hans Bernhard Reichow am Hochbauamt Stettin.
Von 1939/40 bis 1945 war Eggeling Baubeamter der Luftwaffe. Nach dem Krieg war er beim Stadtplanungsamt Braunschweig beschäftigt und arbeitete für Konstanty Gutschow und Hans Bernhard Reichow und als freier Mitarbeiter.
Ab 1949 war er in der Bauverwaltung der Stadt Hannover unter Rudolf Hillebrecht mit dem Wiederaufbau beschäftigt, zuletzt als städtischer Baurat. Ab 1957 hatte Eggeling mit Reichow die technische und künstlerische Oberleitung beim Aufbau der Sennestadt.
1958 errang er gemeinsam mit Friedrich Spengelin und Gerd Pempelfort den ersten Preis im Ideenwettbewerb um die Gestaltung der Hauptstadt Berlin, bevor er dort 1960 Professor am Lehrstuhl für Städtebau und Siedlungswesen der TU Berlin wurde.
Ab 1962 plante Eggeling nach gewonnenem Wettbewerb die Neue Stadt Wulfen bei Dorsten am Nordrand des Ruhrgebiets. Die Planung der Bergarbeiter-Stadt für ursprünglich anvisierte 50.000 Einwohner ist als Hauptwerk Eggelings anzusehen. Da die Zeche Wulfen aber klein blieb und zudem noch 2000 geschlossen wurde, sind die Planungsziele im Laufe der Zeit immer weiter reduziert worden. Zwischen Ende 2006 und 2010 ist ein kleiner Teil im Rahmen des Stadtumbau West abgerissen bzw. zurückgebaut worden.
1966 starb Eggeling an einem Herzinfarkt in Hannover.
| Personendaten | |
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| NAME | Eggeling, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Stadtplaner |
| GEBURTSDATUM | 16. Juni 1913 |
| GEBURTSORT | Braunschweig |
| STERBEDATUM | 2. März 1966 |
| STERBEORT | Hannover |