Fritz Gebhardt

Fritz Gebhardt (* 2. Februar 1926 in Halle (Saale); – 26. Juli 1999 in Potsdam) war ein deutscher Dokumentarfilmregisseur und Drehbuchautor der DEFA.

Leben und Wirken

Fritz Gebhardt wurde nach 1946 Neulehrer in Querfurt, wo er auch den späteren Dokumentarfilmer Kurt Tetzlaff unterrichtete. Danach war er Dozent am Institut für Lehrerbildung in seiner Heimatstadt Halle. Ab 1953 arbeitete er im DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme, wo er zunächst Drehbücher und Dialoge für Kurzdokumentationen entwarf. Ab 1956 führte er auch Regie in einigen Kurzfilmen. 1966 wurde er dort Chefdramaturg und blieb dieses auch nach der Umwandlung in das DEFA-Studio für Kurzfilme bis 1971. 1974 und 1975 drehte er zwei Dokumentarfilme für das DDR-Fernsehen, und war danach für das DEFA-Studio für Dokumentarfilme tätig. 1989 drehte er dort seinen letzten Film.

Fritz Gebhardt führte Regie in fast dreißig Kurzdokumentarfilmen und wirkte in über sechzig weiteren als Drehbuchautor, Dialogschreiber, Dramaturg oder Szenarist mit.

Filmografie (Auswahl)

Regie

Weiteres (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Klaus Büstrin, Ungeschminktes war unerwünscht, in Tagesspiegel vom 23. Februar 2018 Text, zum 85. Geburtstag von Kurt Tetzlaff
  2. ↑ Jordan, Schenk, 1998, S. 397, mit biographischen Details; auch in Schenk, 1999, S. 17
  3. ↑ DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme DEFA-Stiftung, Abschnitt Chefdramaturg (unten); auch DEFA-Studio für Kurzfilme
  4. ↑ Fritz Gebhardt Filmportal, mit 28 Regie in Filmen (ohne Filme von 1969 und 1976 über Bergbau im Harz (NDR) und von 1977 über Segelfliegen (NDR/BR/SFB) von anderen gleichnamigen westdeutschen Filmemachern)
Personendaten
NAME Gebhardt, Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Dokumentarfilmregisseur und Drehbuchautor
GEBURTSDATUM 2. Februar 1926
GEBURTSORT Halle (Saale)
STERBEDATUM 26. Juli 1999
STERBEORT Potsdam