Fritz Muck

Fritz Muck (* 7. März 1837 in Dentlein am Forst (Mittelfranken); † 22. Januar 1891 in Bochum) war ein deutscher Chemiker. Er gilt als Begründer der Steinkohlenchemie im Ruhrgebiet.

Leben

Fritz Muck war Sohn des Pfarrers Georg Muck (1795–1879) und wurde von diesem im Elternhaus schulisch ausgebildet. Er besuchte von 1851 bis 1854 die Höhere Gewerbeschule in Darmstadt und begann anschließend das Chemiestudium in München bei Justus von Liebig. 1865 promovierte er in Rostock mit der Arbeit „Die Constitution einer aus geschmolzenem Roheisen sich ausscheidenden Substanz“.

Mit seinem umfassenden und grundlegenden, auf eigenen Versuchen beruhenden Werk „Grundzüge und Ziele der Steinkohlenchemie“ (1881) begründete er den neuen Wissenschaftszweig der Kohlechemie.

Bedeutende Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Paul Gerhard Lameck: Dr. Fritz Muck – Der Begründer der Steinkohlenchemie im Ruhrgebiet, Witten 1937.
  2. 1 2 Evelyn Kroker: Muck, Fritz. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 18. Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 254–255 (deutsche-biographie.de).
Personendaten
NAME Muck, Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Chemiker
GEBURTSDATUM 7. März 1837
GEBURTSORT Dentlein am Forst
STERBEDATUM 22. Januar 1891
STERBEORT Bochum