Fritz Munk

Fritz Munk (* 11. März 1879 in Sigmaringen; † 17. November 1950 in Berlin) war ein deutscher Mediziner, Professor, Krankenhausdirektor und Autor medizinischer Fachliteratur.

Beruf

Fritz Munk studierte Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und gehörte seither der Freiburger Burschenschaft Teutonia an. Er wurde Facharzt für Innere Medizin (Nephrologie) und Direktor des Martin-Luther-Krankenhauses in Berlin und zeitweise Chefarzt der Inneren Abteilung dieses Hauses in Berlin-Schmargendorf.

Fritz Munk beschäftigte sich mit Nierenerkrankungen, hier insbesondere mit den Erscheinungen, die später als Minimal Change Nephropathie beschrieben wurden. Er entdeckte die lipidartigen (fetthaltigen) Bestandteile im Urin solcher Patienten und verwendete dafür den Begriff Lipoidnephrose.

Werke

Fritz Munk war Herausgeber der Zeitschrift Therapie der Gegenwart. Außerdem veröffentlichte er mehrere Fachbücher.

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 343.
Personendaten
NAME Munk, Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mediziner und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 11. März 1879
GEBURTSORT Sigmaringen
STERBEDATUM 17. November 1950
STERBEORT Berlin