
Fritz Neuenhahn (auch Friedrich Neuenhahn, * 4. März 1888 in Eisenach; † 13. August 1947 in Weimar) war ein deutscher Maler und Zeichner.
Fritz Neuenhahn führte diesen Namen nur im Zusammenhang mit seinem künstlerischen Schaffen. Im bürgerlichen Leben hieß er Friedrich Neuenhahn. Seine malerische Ausbildung erhielt er an der Kunstschule Weimar bei den Lehrern Theodor Hagen (1842–1919), Max Thedy (1858–1924), Ludwig von Hofmann (1861–1945) und Sascha Schneider (1870–1927). 1919/1920 studierte er zwei Semester Holzbildhauerei am Bauhaus Weimar.

Obwohl mehrere Techniken beherrschend, war Neuenhahns wichtigste und ausgefeilteste das Aquarellieren und sein bevorzugtes Sujet die Landschaft. Aber auch Personen und Stillleben umfasst sein Werk. Ein frühes Beispiel einer Personendarstellung ist eine Bleistiftskizze der jungen Marlene Dietrich (1901–1992), als sie 1920/1921 zum Geigenunterricht in Weimar weilte. Sie gilt als die erste künstlerische Darstellung der Dietrich.
Neuenhahn war bis zu dessen Auflösung 1933 Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands. Er war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Ike hatte er die Töchter Barbara und Marit und mit der zweiten, Heida, den Sohn Wilhelm und die Töchter Marlene und Christa. Wilhelm wurde der Schauspieler Willi Neuenhahn (1928–1993).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Neuenhahn, Fritz |
| ALTERNATIVNAMEN | Neuenhahn, Friedrich (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Zeichner |
| GEBURTSDATUM | 4. März 1888 |
| GEBURTSORT | Eisenach |
| STERBEDATUM | 13. August 1947 |
| STERBEORT | Weimar |