Fritz Prestien (* 6. März 1887 in Gotha; † 8. Januar 1972 in Bensheim) war ein deutscher Generalmajor der Luftwaffe.
Prestien stammte aus Gotha. Im Ersten Weltkrieg war er zuletzt Hauptmann und Chef der Feldfliegerabteilung A 216. Nach dem Krieg wurde er zunächst Rittergutsverwalter. In die Reichswehr übernommen, hatte er verschiedene Stabs- und Truppenverwendungen innehatte. Mit dem Aufbau der Luftwaffe wechselte Prestien in den 1930er Jahren in die neue Teilstreitkraft und übernahm dort organisatorische und administrative Aufgaben.
Im Zweiten Weltkrieg war er in unterschiedlichen Funktionen im Bereich der Luftwaffenverwaltung tätig, zuletzt Flughafenbereichskommandant 4/III. Sein letzter Dienstgrad war Generalmajor.
Pristien hatte das Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern 1. und 2. Klasse.
Im September 1916 verlobte Prestien sich mit Wally von Minckwitz, die er am 18. Oktober 1917 auf Schloss Reinhardsbrunn heiratete.
Nach Kriegsende geriet Prestien in alliierte Kriegsgefangenschaft, aus der er nach einigen Jahren entlassen wurde. Anschließend lebte er zurückgezogen in Bensheim, wo er 1972 starb.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prestien, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fliegergeneral |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1887 |
| GEBURTSORT | Gotha |
| STERBEDATUM | 8. Januar 1972 |
| STERBEORT | Bensheim |