| Film | |
| Titel | Frost |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| Länge | 201 Minuten |
| Produktionsunternehmen | poco films GmbH, im Auftrag des ZDF |
| Stab | |
| Regie | Fred Kelemen |
| Drehbuch | Fred Kelemen |
| Musik | Charles Mori |
| Kamera | Fred Kelemen |
| Schnitt | Fred Kelemen |
| Besetzung | |
| |
Frost ist ein 1997 erschienenes Filmdrama des ungarisch-deutschen Regisseurs Fred Kelemen.
Zu Heilig Abend flüchten der 7-jährige Micha mit seiner Mutter Marianne vor dem gewalttätigen Vater. Nur noch einen Koffer können sie in der Kürze der Zeit mitnehmen.
Marianne reflektiert ihre Kindheit in Ostdeutschland, in dessen Teil Deutschlands sie nun zurück möchte. Sie stößt an einen Ort bedeckt mit Eis und einem sichtbaren Kirchturm. Alles Weitere was sie entdeckt ist Leere und Dunkelheit.
Nach sieben Tagen begegnet sie endlich Menschen, die alle umherirren und scheinbar verloren sind. Schließlich findet sie in einem Hotel Unterschlupf, der aber nur vorübergehend ist.
„Das noch junge Werk von Kelemen stellt im aktuellen Panorama des deutschen Films ein relativ einzigartiges Phänomen dar.“
Inspiriert vom Film, komponierte Thomas Christoph Heyde das Werk Ansichtennetz (2000) für Englisch Horn, Fagott, Gitarre und Viola, welches vom Ensemble Sortisatio in Leipzig uraufgeführt wurde.