| Full Moon Fever | ||||
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| Studioalbum von Tom Petty | ||||
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Veröffent- |
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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39:58 | ||||
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Besetzung |
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Jeff Lynne, Tom Petty, Mike Campbell | ||||
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Studio(s) |
M. C. Studios, Rumbo Studios, Sunset Sound, Devonshire Studios, Conway Studios, Sound City Studios | |||
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Full Moon Fever ist das Debüt-Soloalbum des US-amerikanischen Musikers Tom Petty, das am 24. April 1989 vom Label MCA Records veröffentlicht wurde. Obwohl es ohne Pettys Band Tom Petty and the Heartbreakers entstand, wirkten die meisten Bandmitglieder an den Aufnahmen mit. Produzenten waren neben Tom Petty sein Bandkollege Mike Campbell sowie Jeff Lynne. Am Album wirkten zudem George Harrison und Roy Orbison mit. Full Moon Fever wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erreichte Platz 3 der Billboard 200-Albumcharts. Das Album enthält die erfolgreichen Singles I Won’t Back Down, Free Fallin’ und Runnin’ Down a Dream, die sich ebenfalls in den Charts platzieren konnten.
Die Idee zu einem Soloalbum kam Petty Anfang 1987 nach der Heartbreakers-Tour zum Album Let Me Up (I’ve Had Enough). Obwohl die Mitglieder der Band davon nicht begeistert waren, beteiligten sich alle an den Aufnahmen bis auf Schlagzeuger Stan Lynch, der die Gruppe nach weiteren Differenzen mit Petty 1994 verlassen sollte.
Das Album wurde im Laufe des Jahres 1988 mit Beteiligung zahlreicher befreundeter Kollegen aufgenommen. Etwa zur gleichen Zeit entstanden auch die Aufnahmen für das erste Album der Traveling Wilburys, deren Mitglied Petty gemeinsam mit Jeff Lynne, George Harrison, Roy Orbison und Bob Dylan war. Mit Ausnahme von Dylan waren alle Musiker auch an der Produktion von Full Moon Fever beteiligt. Während Orbison den Background-Gesang zum Lied Zombie Zoo beitrug ist Harrison als Backgroundsänger und Gitarrist auf der erfolgreichen Singleauskopplung I Won't Back Down zu hören.
Zwei der ursprünglich geplanten Titel (Down the Line und Don’t Treat Me Like A Stranger) schafften es nicht auf das fertige Album, sondern wurden später als B-Seite für die Singleauskopplungen verwendet. Während der Aufnahmen schrieb Petty das Lied Indiana Girl, das 1993 unter dem Titel Mary Jane’s Last Dance veröffentlicht und zu einem Charterfolg wurde.
Die CD-Fassung des Albums besitzt nach Titel 6 (Feel a Whole Lot Better) ein Interludium, in dem Tom Petty den Hörer darauf aufmerksam macht, dass an dieser Stelle Besitzer einer LP oder Kassette die Seite wechseln müssten und daher „um fair zu sein“ eine kurze Pause eingelegt wird.
Inhaltlich ist das Album (wie auch Pettys Arbeit mit den Heartbreakers) ein typisches Beispiel für Heartland Rock. Die Lieder drehen sich um Selbstbehauptung im Alltag (I Won't Back Down), Anonymität in der modernen Gesellschaft (A Face In The Crowd), Liebe und Beziehungen (Free Fallin', Depending On You) oder unerfüllbare Träume (Runnin' Down A Dream).
Stilistisch ist das Album ein Beispiel für den Mainstream des US-amerikanischen Rocks in den 1980ern. Es zeigt dabei die vielfältigen Einflüsse, aus denen sich Rockmusik entwickelt hatte, bei gleichzeitig modernster Studiotechnik. Dies macht das Album auch vielfältiger als Pettys Arbeit mit den Heartbreakers. Maßgeblicher Einfluss war Produzent Jeff Lynne. Wie schon bei seiner Band Electric Light Orchestra verwendete er häufig helle, vollklingende Gitarren, Keyboards und Hintergrundgesang. Damit schuf er einen Sound, der an die 1960er Jahre erinnerte, besonders an die Byrds und die Beatles. Das Cover von I’ll Feel a Whole Lot Better von den Byrds auf dem Album zeigt diesen Einfluss deutlich.
Der Titel Runnin’ Down a Dream ist eine Anspielung auf das Lied Runaway, das 1961 ein Hit für Del Shannon war. A Mind With a Heart of Its Own besitzt den typischen Bo-Diddley-Beat, während das Schlagzeug auf The Apartment Song durch Verwendung eines Rudiments an Buddy Hollys Peggy Sue erinnert.
Zeitgenössische Kritiken waren überwiegend sehr positiv. So verglich ein Artikel des Rolling Stone Pettys Soloalbum mit dem 1988 erschienenen Traveling Wilburys Vol. 1 und gab an, beide Alben besäßen denselben ruhelosen Charme. Im November 1989 wurde Full Moon Fever vom Magazin auf Platz 92 der 100 besten Alben der 80er Jahre gewählt.
Stephen Thomas Erlewine von der Musikplattform Allmusic gab Full Moon Fever viereinhalb von möglichen fünf Sternen und verglich es mit dem Heartbreakers-Album Damn the Torpedoes von 1979. Free Fallin’ könnte der vielleicht „beste Song Tom Pettys“ sein, das Album bezeichnete er als „kleines Meisterwerk“.
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| Jahr | Titel |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, , Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | |||
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| 1989 | I Won’t Back Down | DE66 (10 Wo.)DE |
— | UK28 (11 Wo.)UK |
US12 (15 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: April 1989 |
| Runnin’ Down a Dream | — | — | UK55 (5 Wo.)UK |
US23 (14 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 29. Juli 1989 | |
| Free Fallin’ | — | CH86 (1 Wo.)CH |
UK59 (8 Wo.)UK |
US7 (21 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1989; Platz 177 der Rolling-Stone-500 | |
| 1990 | A Face in the Crowd | — | — | UK93 (2 Wo.)UK |
US46 (8 Wo.)US |
Erstveröffentlichung: Februar 1990 |
| Land/Region | Auszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe) |
Verkäufe |
|---|---|---|
| 600.000 | ||
| 30.000 | ||
| 50.000 | ||
| 5.000.000 | ||
| 100.000 | ||
| Insgesamt | 5.780.000 |