| „Furtivovirus“ | ||||||||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||||||||
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| Taxonomische Merkmale | ||||||||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||||||||
| „Furtivovirus“ | ||||||||||||||||||||
| Kurzbezeichnung | ||||||||||||||||||||
| FTV B10 | ||||||||||||||||||||
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„Furtivovirus“ ist der Bezeichnung einer vorgeschlagenen Gattung im von Riesenviren in der Klasse Megaviricetes des Phylums Nucleocytoviricota (NCLDV), die Amöben der Spezies Vermamoeba vermiformis infizieren. Die Art mit der vorläufigen Bezeichnung Furtivovirus sp. B10 wurde von Jiwan Bae und Masaharu Takemura in Proben identifiziert, die am 29. August 2024 aus dem Inase-Bach (japanisch 稲瀬川 Inasegawa) in Kamakura, Präfektur Kanagawa (Japan) entnommen wurden. Die Gattung ist mögliches Mitglied der Familie Mamonoviridae, bzw. „Manesviridae“ (Clandestinovirus-Furtivovirus-Ushikuvirus-Usurpativirus-Klade).
Das dsDNA-Genom von Furtivovirus B10 hat eine Länge von 56.0176 bp (Basenpaaren). Es kodiert Proteine der Carbohydrate-Binding Module Family.
Im Mai 2026 schlugen Jiwan Bae & Masaharu Takemura die durch „Ushikuvirus“, „Clandestinovirus“, „Furtivovirus“ und „Usurpativirus“ bestimmte Schwesterklade der Familie Mamonoviridae ebenfalls den Rang einer Familie und die Bezeichnung „Manesviridae“ vor.
Gattung „Furtivovirus “
| – Fundort: | Süßwasser vom Bach/Fluss Inasegawa (japanisch 稲瀬川 ‚Inase-Fluss‘), Kamakura, Präfektur Kanagawa, Japan (Probenentnahme am 29. August 2024) |
| – Wirt: | Vermamoeba vermiformis |
In Analogie zum verwandten „Clandestinovirus“ bedeutet portugiesisch (Brasilien) furtivo ‚heimlich‘ (englisch stealthy); ähnlich galicisch furtivo ‚verstohlen‘.