G-Nome

G-Nome
Entwickler 7th Level
Publisher 7th Level
Veröffentlichung 1997
Plattform Windows
Genre Shooter, Simulationsspiel
Thematik Military-Science-Fiction
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Maus & Tastatur, Joystick
Medium CD-ROM
Altersfreigabe
USK
USK ab 16 freigegeben
USK ab 16 freigegeben

G-Nome ist eine Mech-Simulation von 7th Level, die 1997 für Microsoft Windows erschien. Sie wurde in der Spielesammlung Gold Games 3 sowie als Coverdisc der Zeitschrift GameStar 10/1999 und Bestseller Games erneut veröffentlicht.

Handlung

Auf dem Planeten Ruhelen leben Menschen mit drei weiteren Spezies zusammen. Der Reservist Joshua Gant erhält den Auftrag, die Scorps zu infiltrieren und herauszufinden, wie weit diese mit der Entwicklung einer neuen Biowaffe sind. Der namensgebende G-Nome ist ein mutierter Soldat auf Basis menschlicher DNS. Die beiden weiteren Fraktionen Bendian Mercs und die Darkens greifen ebenfalls in die Auseinandersetzung ein und es entsteht ein größerer bewaffneter Konflikt.

Spielprinzip

Gesteuert werden die HAWCS genannten Kampfroboter aus der Ego- oder der Verfolgerperspektive wahlweise mit Maus und Tastatur oder mit einem analogen Joystick. Die Bewaffnung wird stets vom Spiel vorgegeben und verbraucht entweder Energie, die sie sich mit den Schilden teilt, oder Munition. Es ist möglich, aus einem Mech auszusteigen und einen gegnerischen zu übernehmen, indem der Pilot mit einer Gasgranate außer Gefecht gesetzt wird. Die Missionen enthalten meist mehrstufige Aufgabenstellungen, die in beliebiger Reihenfolge absolviert werden. Der Mehrspieler bietet einen Deathmatch-Modus.

Rezeption

Wertungsspiegel
PublikationWertung
PC Action74 %
PC Games69 %
PC Joker81 %
PC PlayerSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
Power Play72 %

Jörg Langer von PC Player missfiel die träge Steuerung der Fußsoldaten. Die Anzahl der Mech-Typen sei zu gering. Die Grafik sei durchschnittlich. Vor allem aber fehle der Spielwitz. Sein Kollege Alex Folkers war durch die Grafik zunächst abgeschreckt. Sie sei veraltet, zeige eintönige Landschaften und perspektivisch verzerrte Gebirge und Gebäude. Es erreiche nicht die Realitätsnähe der MechWarrior-Reihe oder den Detailreichtum der Earthsiege-Spiele. Spielerisch sei es durch die Wendungen innerhalb der Missionen und den fordernden Schwierigkeitsgrad gelungen. Knut Gollert von Power Play kritisierte die Kollisionsabfrage und die wenig taktisch agierenden Computergegner. Ihm gefielen die abwechslungsreichen Missionen.

„Actionreiche, aber dennoch komplexe SF-Simulation für Robo-Jockeys“

– Richard Löwenstein: PC Joker

Herbert Aichinger von PC Action gefiel die strategische Komponente. Das Aussteigen aus dem Fahrzeug hingegen stelle keinen spielerischen Zugewinn dar. Mit MechWarrior 2 oder Shattered Steel könne es nicht mithalten. Florian Stangl bemängelte bei PC Games die „krümelige Grafik“ sowie lieblose Einsatzbesprechungen und wenig intelligentes Verhalten der Gegner. Es fehle der Feinschliff bei den komplexen Missionen.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Richard Löwenstein: G-NOME. In: PC Joker. April 1997, S. 62–65 (Textarchiv – Internet Archive).
  2. 1 2 3 Florian Stangl: Genetischer Defekt. In: PC Games. April 1997, S. 166–168 (Textarchiv – Internet Archive).
  3. 1 2 Herbert Aichinger: Stahlkolosse. In: PC Action. April 1997, S. 72–73 (Textarchiv – Internet Archive).
  4. 1 2 3 Alex Folkers: G-NOME. In: PC Player. April 1997, S. 46–48 (Textarchiv – Internet Archive).
  5. 1 2 Knut Gollert: G-NOME: Mechwarrior für Aussteiger. In: Power Play. April 1997, S. 132–133 (Textarchiv – Internet Archive).