Gesellschaft für künstlerische Forschung in der Bundesrepublik Deutschland

Die Gesellschaft für künstlerische Forschung in der Bundesrepublik Deutschland, abgekürzt gkfd ist der Bundes- und Dachverband für institutionelle und freie künstlerische Forschung in Deutschland.

Gründung

Im September 2018 erschuf sich die gkfd aus einer Initiative von über 100 Gründungsmitgliedern auf Anregung von Julian Klein. Unter den Einladenden waren zahlreiche namhafte Künstler und Kunsttheoretiker. Seit September 2020 engagieren sich Anke Haarmann (HAW Hamburg), Michaela Melian (HfBK Hamburg) und Mathias Zeiske (HKW, Literaturprogramm) im Präsidium der Fachgesellschaft. Bis zum September 2020 bestand das Präsidium aus den Gründungsmitgliedern Elke Bippus (ZHDK Zürich), Kathrin Busch (UdK Berlin) und Julian Klein (!KF Berlin), seit März 2020 vertreten von Hanne Loreck (HfBK Hamburg).

Ziele

Die gkfd fördert, vernetzt und repräsentiert künstlerisch Forschende bundesweit. Sie versteht sich als Ort des Austauschs über die spezifischen Formen und Verfahren der künstlerischen Forschung sowie der Reflexion auf die zunehmende Bedeutung von Kunst für das Wissen in der Gesellschaft. Sie unterstützt den professionellen Austausch und richtet sich als Bundesverband von künstlerisch Forschenden an die Öffentlichkeit und Politik. Zu ihren Aktivitäten gehören die Ausrichtung von Festivals und Symposien, die Veröffentlichung und Verbreitung von Werken künstlerischer Forschung und der Einsatz für die Verbesserung von Förderungsmöglichkeiten.

Berliner Förderprogramm künstlerische Forschung

Seit 2020 hat die gkfd ein Förderprogramm für künstlerische Forschung mit den Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa eingerichtet. Damit hat der junge Dachverband bereits in den ersten beiden Entstehungsjahren ein Förderinstrument geschaffen, das künstlerisch Forschende aus den Bereichen Bildende Kunst, Film/Video, Literatur, Musik, Tanz, Theater mit 2-jährigen Stipendien für spezifische, durch eine externe Jury ausgewählte Projekte und gemeinsamen Veranstaltungen finanziell und ideell unterstützt.

Ausstellungen und Symposien

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik veranstaltete die gkfd im Jahr 2019 das zweitägige Symposium „Forschungsmaschine. Verschränkte Verfahren von Kunst und Theorie“ an der Volksbühne Berlin. Mit der Ausstellung „Radikale Passivität: Politiken des Fleisches“ wird in der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) in Berlin ein Kooperationsprojekt mit der Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland (gkfd) im Rahmen der Berlin Art Week 2020 gezeigt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland
  2. ↑ Institut für Künstlerische Forschung: Einladung zum Gründungstreffen der Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland am 28. September 2018 an der Universität der Künste, Berlin. Institut für Künstlerische Forschung, 25. August 2018, abgerufen am 11. September 2020.
  3. ↑ Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland: Personen. In: Website. Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  4. ↑ Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland: Selbstverständnis. In: Website. Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland, abgerufen am 11. September 2020.
  5. ↑ Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Künstlerische Forschung. Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung. In: Website. Senatsverwaltung Berlin, abgerufen am 13. September 2020.
  6. ↑ Symposium Künstlerische Forschung. (PDF) Abgerufen am 13. September 2020.
  7. ↑ Museumsportal Berlin: Ausstellungen. In: Website. Museumsportal Berlin, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. September 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)