Gaaler Tauern

Gaaler Tauern
Blick vom Hochreichhart über das Tal des Ingeringbachs auf den Pletzenkamm. Kesseleckkamm verdeckt dahinter, im rechten Bilddrittel ein Teil der Triebener Tauern.
Blick vom Hochreichhart über das Tal des Ingeringbachs auf den Pletzenkamm. Kesseleckkamm verdeckt dahinter, im rechten Bilddrittel ein Teil der Triebener Tauern.
Blick vom Hochreichhart über das Tal des Ingeringbachs auf den Pletzenkamm. Kesseleckkamm verdeckt dahinter, im rechten Bilddrittel ein Teil der Triebener Tauern.
Höchster Gipfel Pletzen (2345 m ü. A.)
Lage Steiermark, Österreich
Teil der Seckauer Tauern (teilweise), Niedere Tauern, Zentrale Ostalpen
Koordinaten 47° 21′ N, 14° 34′ OKoordinaten: 47° 21′ N, 14° 34′ O
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Die Gaaler Tauern sind eine Gebirgsgruppe der zentralen Ostalpen sowie die kleinste Gebirgsgruppe der Niederen Tauern. Das Gebirge befindet sich im österreichischen Bundesland Steiermark und wird teilweise auch zu den Seckauer Tauern gezählt.

Lage und Gliederung

Die Bezeichnung „Gaaler Tauern“ taucht in den amtlichen Karten GIS-Steiermark oder ÖK50 nicht auf, sie ist jedoch in z. B. Wanderführern zu finden. Namensgeber ist die Gemeinde Gaal, in der die Gipfel größtenteils liegen. Die Gipfel des Rosenkogels, des Lärchkogels, des Bärnkopfs, des Schleifecks und des Schleifkogels liegen gänzlich in der Gemeinde Pölstal, während die Gipfel von Lahneck, Glaneck, Kesseleck und Amachkogel an der Gemeindegrenze zwischen Gaal und Pölstal liegen. Die anderen Gipfel liegen in der Gemeinde Gaal.

Die Gaaler Tauern werden vom Nord-Süd laufenden Gaalgraben, der vom Gaalbach durchflossen wird, in zwei Gebirgskämme gegliedert: den westlichen Kesseleckkamm und den östlichen Pletzenkamm. Westlich des Kesseleckkamms grenzt das Pölstal die Gaaler Tauern (bzw. bei entsprechender Interpretation die Seckauer Tauern insgesamt) von den Rottenmanner und Wölzer Tauern ab. Im Osten trennt das Tal des Ingeringbachs die Gaaler Tauern vom Hauptrücken der Seckauer Tauern.

In den Gaaler Tauern gibt es 13 Zweitausender, 8 im Kesseleckkamm und 5 im Pletzenkamm.

Touristische Bedeutung

Als Ausgangspunkt für Wanderungen wird gern das auf 1644 m gelegene Sommertörl genutzt, das über eine Schotterstraße erreichbar ist. Bergsteiger erwarte eine „unverfälschte Natur“, eine gute Fernsicht und eine „reizvolle Landschaft“. Der Mariazeller Gründerweg führt durch die Gaaler Tauern.

Gipfel

Die höchsten Gipfel sind der Pletzen (2345 m), der Sonntagkogel (2343 m), der Amachkogel (2312 m) sowie das Kesseleck (2308 m).

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Günter Auferbauer, Luise Auferbauer: Niedere Tauern Ost mit Murauer Bergen und Turracher Höhe. 50 Wanderungen und Bergtouren in der Obersteiermark. Bergverlag Rother, Oberhaching 2014, ISBN 3-7633-4453-5, S. 34: „Es handelt sich dabei um eine alpine „Mini-Gruppe“ […]. Ein gipfelreiches Relief charakterisiert jene beiden Bergkämme, die sich zwischen dem Pölstal im Westen und dem Ingeringgraben im Osten nach Süden hin erstrecken.“
  2. ↑ Kleiner Ringkogel - Steiler Anstieg am Gaaler Höhenzug. In: wandertipps.eu. Abgerufen am 30. Juni 2026: „Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Gaaler Tauern eine kleine, eigenständige Gebirgsgruppe innerhalb der Niederen Tauern sind oder ob der Gaaler Höhenzug bloß ein Teil der Seckauer Alpen ist.“
  3. ↑ Basiskarte. Basiskarte. In: gis.stmk.gv.at/. Amt der Steiermärkischen Landesregierung, abgerufen am 1. Oktober 2023 (österreichisches Deutsch, Laut Gemeindegrenze in der offiziellen Karte des Amts der Steiermärkischen Landesregierung).
  4. ↑ Wandern – Steiermark: Rosenkogel. Vom Sommertörl in die Gaaler Tauern. In: planetoutdoor.de. Verlagshaus GeraNova Bruckmann GmbH, abgerufen am 1. Oktober 2023 (deutsch).