Gabriele Schieb

Gabriele Schieb (* 18. November 1919 in Halle/Saale; † 20. April 1982 in Leipzig) war eine deutsche Germanistin und Sprachwissenschaftlerin.

Leben und Wirken

Nach ihrer Reifeprüfung 1938 in Berlin besuchte Gabriele Schieb zunächst bis 1939 die Hochschule für Lehrerbildung in Leipzig. Von 1939 bis 1943 studierte sie dann Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Leipzig. Im Jahre 1943 promovierte sie dort bei Theodor Frings. Von 1943 bis 1947 arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Germanistischen Institut der Universität Leipzig (Althochdeutsches Wörterbuch). Bis 1951 war sie dort wissenschaftliche Assistentin und hatte bis 1959 eine Dozentur für Ältere Germanistik inne. Bis 1968 arbeitete sie am Institut für Deutsche Sprache und Literatur (Akademie der Wissenschaften der DDR) und habilitierte sich 1966 an der Universität Leipzig. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Universität Leipzig und der Humboldt-Universität zu Berlin war sie bis zum Eintritt in den Ruhestand 1981 weiterhin am Zentralinstitut für Sprachwissenschaft der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig.

Gabriele Schieb beschäftigte sich vor allem im Bereich der Älteren Germanistik mit Heinrich von Veldeke.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Reinhard Hahn: Gabriele Schieb. In: Christoph König (Hrsg.): Internationales Germanistenlexikon 1800–1950. Bd. 3. De Gruyter, Berlin 2003, S. 1588–1590, ISBN 3-11-015485-4 (mit allen biografischen Daten u. weiteren Literaturangaben).
Personendaten
NAME Schieb, Gabriele
KURZBESCHREIBUNG deutsche Germanistin und Sprachwissenschaftlerin
GEBURTSDATUM 18. November 1919
GEBURTSORT Halle/Saale
STERBEDATUM 20. April 1982
STERBEORT Leipzig