


Galette ist die französische Bezeichnung für runde und flache Kuchen, Küchlein oder Pfannkuchen oder dünne Crêpes:
Galette bezeichnet im Französischen außerdem auch verschiedene kleine trockene und knusprige Plätzchen und Butterkekse: rund, manchmal gezackt, garniert oder glasiert und zum Teil unterschiedlich aromatisiert, insbesondere mit Kaffee oder Schokolade.
Ihr Teig besteht traditionell nur aus Buchweizenmehl, Salz und Wasser: Dadurch erhält er seine graue Farbe. Manchmal kommen Eier, Milch, Honig oder etwas Öl in den Teig. Außerdem wird der Geschmack teilweise mit Weizenmehl im Verhältnis 1:10 bis 1:2 zum Buchweizenmehl abgerundet.
Das Backen erfolgt auf einer gusseisernen Crêpe-Platte, der „Crêpière“, auf die der Teig mit einem Teigrechen, der Rozelle, aufgetragen wird. Auf diese Weise können die Galettes besonders an den Rändern sehr dünn werden. Belegt werden sie mit herzhaften Zutaten. Eine sehr beliebte Variante ist die Galette Complète mit geraspeltem Käse (meist Emmentaler), Spiegel- oder Rührei und Kochschinken. Serviert wird die Galette meist vier- oder sechseckig von den Rändern zur Mitte teilweise zugeklappt.