| Gasteria | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gasteria | ||||||||||||
| Duval |





Gasteria ist eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae).
Die Arten der Gattung Gasteria sind immergrüne sukkulente Pflanzen. Alle Arten wachsen in der Jugend zweizeilig, im Alter verändern sich etwa die Hälfte der Arten zu rosettenförmigem Wuchs. Die meisten Arten bilden nahe der Mutterpflanze viele Ableger (Kindel) aus. Solitäre Gasteria-Arten sind selten, in der Regel bilden sie dichte Polster. Die einfachen, sukkulenten Laubblätter besitzen meist einen hornigen Rand, aber sind nie bewehrt. Die Blattoberfläche ist dunkelgrün mit Bändern aus weißen Punkten.
Die Arten der Gattung Gasteria bilden seitliche oder endständige, manchmal verzweigte, lockere Blütenstände, meist sind sie traubig. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig. Die Blütenhüllblätter sind gelblich bis rot oder gelb und haben oft grüne Spitzen. Die Blütenhüllblätter sind röhrig verwachsen, aber sie sind nicht zweilippig, dies ist ein Hauptunterscheidungsmerkmal zu Haworthia-Arten. Die Blütenröhre ist gebogen und bauchig erweitert, dies ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu Aloe-Arten (daher auch der botanische Name: von Griechisch gáster für Bauch). Es werden Kapselfrüchte gebildet.
Ihre natürliche Verbreitung ist auf den südlichen und westlichen Teil der Republik Südafrika beschränkt mit einer Art, die bis in die Grenzregionen zu Namibia hineinreicht (Gasteria pillansii).
Die Erstbeschreibung der Gattung Gasteria durch Henri Auguste Duval wurde 1809 veröffentlicht. Die Typusart der Gattung ist Gasteria angustifolia (Aiton) Duval. Ein Synonym der Gattung ist Papilista Raf. (1840).
Die Gattung Gasteria wird in zwei Sektionen mit je zwei Serien untergliedert und umfasst folgende Arten: