Gelbe Tage

Daten
Titel: Gelbe Tage
Originaltitel: Gelbe tage
Gattung: Kriegsstück
Originalsprache: deutsch
Autor: Daniela Janjic
Erscheinungsjahr: 2005/2006
Ort der Uraufführung: Zürich
Personen
  • Frau 25 (hinterhältige Kartoffeln)
  • Mann 26 (verdorbene Bauern)
  • Bruder 21 (hinterhältige Kartoffeln)
  • Die dritte Instanz, die nicht durch Personen vertreten wird, sind die roten Aggros.

Gelbe Tage ist ein Theaterstück der in Bosnien/Herzegowina und Schweden aufgewachsenen Autorin Daniela Janjic.

Entstehung

Das Stück ist 2005/2006 bei dem Dramatikerförderprojekt Dramenprozessor entstanden. Uraufführung war im Theater an der Winkelwiese in Zürich. Regie führte Stephan Roppel. Schauspieler der Uraufführung waren Anna-Katharina Müller, Sebastian Krähenbühl und Manuel Bürgin. Das Stück ist 2008 in Theater der Zeit und im Rowohlt Theater Verlag erschienen.

Handlung

Das Stück spielt in einer Zeit, in der der Krieg begonnen hat, bevor er ausgebrochen ist. Es gibt zwei Gruppen: die Bauern und die Kartoffeln. Normalerweise sind sie gleich: Sie tragen dieselbe Kleidung, verbringen zusammen ihre Zeit. Doch die Frage stellt sich „Ist es so wichtig. Zu wissen, wer man ist? Zu wem man gehört?“. Der Krieg findet im Inneren statt. Im Privaten. Eine Frau ist mit einem Mann zusammen, der zu „den Anderen“ gehört. Nicht nur sein Glaube oder seine Herkunft machen ihn zu einem Fremden, auch die Ideale des friedlichen Nebeneinanders unterschiedlicher ethnischer Gruppierungen sind nicht intakt. Es kommt zu einer Differenz von „uns“ und „denen“ die sich in Wut und Aggression entladen.

Resonanz

Einzelnachweise

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