Geoffrey V. Davis

Geoffrey Vernon Davis (geboren 25. November 1943 in Birmingham; gestorben 22. November 2018 in Aachen) war ein britischer Literaturwissenschaftler, der in Deutschland arbeitete.

Leben

Geoffrey Davis besuchte das King George V College in Southport. Er studierte von 1962 bis 1966 Romanistik und Germanistik am St Edmund Hall, Oxford, mit einem Bachelor-Abschluss und bis 1970 an der Universität Oxford mit einem Master-Abschluss. Davis ging nach Deutschland und arbeitete von 1966 bis 1976 als Lektor für Englische Sprache am Institut für Anglistik der RWTH Aachen. Er wurde 1977 in Aachen mit einer literaturwissenschaftlichen Dissertation über Arnold Zweig promoviert. Im Jahr 1999 habilitierte Davis an der Universität-Gesamthochschule Essen mit einer Arbeit über die gegenwärtige südafrikanische Literatur.

Davis hatte Gastprofessuren an Universitäten in Verona, Trient, Nizza. 1999/2001 nahm er eine Lehrstuhlvertretung für neue englischsprachige Literaturen und Kulturen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main wahr. Seit 2005 hatte er eine außerplanmäßige Professur für die neuen englischsprachigen Literaturen an der Universität Duisburg-Essen.

Davis forschte zu den postkolonialen Literaturen und war Mitherausgeber der Zeitschrift Matatu. Journal for African Culture and Society und zusammen mit Hena Maes-Jelinek und Gordon Collier Herausgeber der Reihe Cross/Cultures. Readings in the Post/Colonial Literatures in English.

Davis war mit der Anglistin und Kriminalschriftstellerin Ingrid Davis (geboren 1969) verheiratet.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Zur leistungsmäßigen Elite-Schule King George V College siehe King George V College in der englischsprachigen Wikipedia
  2. ↑ Matatu, ISSN 0932-9714, siehe auch en:Matatu (journal)