
Carl Wilhelm Georg Aarland (geboren 14. November 1849 in Leipzig; gestorben 8. März 1907 ebenda) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer, Redakteur, sowie Unternehmer.
Georg Aarland war ein Sohn des Xylographen und Inhabers einer xylographischen Anstalt Johann Carl Wilhelm Aarland und dessen Ehefrau Emma, geborene Dreßler.
Er durchlief das Moderne Gesammt-Gymnasium in Leipzig und studierte anschließend an der Universität Leipzig Chemie, an der er 1872 mit der Dissertation „Electrolyse der Itacon-Säure“ zum Dr. phil. promoviert wurde.
Am 22. Oktober 1874 heiratete er Helene, geborene Selter, Tochter des Kaufmannes Carl Selter und dessen Frau Amalie, geborene Knoche.

Er lehrte in Leipzig als Professor an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe, an der er als Vorsteher die Abteilung für photographische Vervielfältigungsverfahren leitete.
Ab 1884 firmierte Aarland gemeinsam mit seinem Vater als Inhaber der Firma Wilh. Aarland & Sohn in Leipzig, deren Holzstiche er als einer der ersten Aussteller 1888 bei der Eröffnung des neuen Deutschen Buchhändlerhauses vorstellte.
Ab 1896 redigierte Georg Aarland den von der Firma Chr. Harbers in Leipzig herausgegebene Preislisten-Cyclus über den Gesammtbedarf für Fach- und Amateur-Photographie.
als Mitherausgeber:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aarland, Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Aarland, C. W. Georg; Aarland, Carl Wilhelm Georg (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker, Hochschullehrer, Redakteur und Unternehmer |
| GEBURTSDATUM | 14. November 1849 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 8. März 1907 |
| STERBEORT | Leipzig |