
Georg Ludwig Cohn-Levin (* 19. September 1845 in Breslau; † 16. Februar 1918 in Zürich) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.
Der Sohn eines Kaufmanns studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Breslau und Berlin und promovierte 1868 in Greifswald. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Breslauer Burschenschaft Germania. Von 1868 bis 1876 stand er in preußischem Justizdienst. 1876 wurde er an der Universität Heidelberg habilitiert und 1878 zum ausserordentlichen Professor und 1886 zum Honorarprofessor berufen. 1892 wurde er ordentlicher Professor für deutsche und schweizerische Rechtsgeschichte sowie deutsches und schweizerisches Privatrecht an der Universität Zürich. Von 1902 bis 1904 war er Rektor der Universität Zürich. Cohn war Mitglied der Hamburger Freimaurerloge Zur Brudertreue an der Elbe.
Seine Tochter Elsbeth (1882–1975) wurde Ökonomin und war als Lehrerin und Schriftstellerin tätig, sein Sohn Felix (1893–1965) wurde Neurologe.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cohn, Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Cohn-Levin, Georg Ludwig (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 19. September 1845 |
| GEBURTSORT | Breslau |
| STERBEDATUM | 16. Februar 1918 |
| STERBEORT | Zürich |