
Georg Karl August Frebold (* 1. Dezember 1891 in Hannover; † 24. Februar 1948 in Barsinghausen) war ein deutscher Geologe, Fotograf und Geologieprofessor an der Technischen Hochschule Hannover.
Georg Frebold legte 1912 an der Leibnizschule Hannover das Abitur ab und begann an der TH Hannover sein Studium (Elektrotechnik, Maschinenbau, Mathematik), das er in Halle fortsetzte (Philosophie). Er wurde 1921 an der Universität Tübingen promoviert (Der Einfluss der Zechsteinsalze auf die Gestaltung des Göttinger Leinetales). 1930 wurde er außerordentlicher und 1939 außerplanmäßiger Professor an der TH Hannover. Er trat zum 1. Mai 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.376.258) und war 1940 bis 1945 Leiter des Amts Organisation des Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbundes (NSDDB) an der TH Hannover. Ab 1941 arbeitete er auch für das Generalgouvernement in Ostgalizien.
Neben regionaler Geologie von Niedersachsen befasste er sich mit praktischer Geologie.
Frebolds Bruder Hans Frebold war ebenfalls Geologe (Experte für die Geologie der Arktis und Polarforscher).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frebold, Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Frebold, Georg Karl August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geologe |
| GEBURTSDATUM | 1. Dezember 1891 |
| GEBURTSORT | Hannover |
| STERBEDATUM | 24. Februar 1948 |
| STERBEORT | Barsinghausen |