Georg Funk (Botaniker)

Georg Valentin Funk (* 15. Mai 1886 in Bensheim; † 24. Januar 1958 in Neapel) war ein deutscher Botaniker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Nach seiner Reifeprüfung 1904 in Bensheim studierte Georg Funk Biologie an den Universitäten Heidelberg, Jena und Gießen. 1912 promovierte er zum Dr. phil an der Universität Gießen bei dem Botaniker Adolph Hansen. Zunächst arbeitete er anschließend als Assistent an der meeresbiologischen Zoologischen Station Neapel (Botanische Abteilung). Dort untersuchte er vor allem Meeresalgen. Nach seinem Einsatz als Soldat im Ersten Weltkrieg habilitierte sich Funk 1920 an der Universität Gießen. 1924 wurde er dort zum außerordentlichen Professor ernannt, außerdem erhielt er einen Lehrauftrag für Forstbotanik. Auch nach 1924 war er oft forschend an der Zoologischen Station in Neapel tätig und legte hierüber zwei umfangreiche Monographien vor.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Außerdem zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften.

Wikispecies: Georg Funk – Artenverzeichnis

Einzelnachweise

  1. ↑ Rüdiger Knapp: Georg Funk (1886-1958). Botaniker. In: Hans Georg Gundel u. a. (Hrsg.): Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil 1 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Bd. 35). Elwert, Marburg 1982, S. 251–255 (mit biografischen Daten u. Foto), ISBN 3-7708-0724-3.
Personendaten
NAME Funk, Georg
ALTERNATIVNAMEN Funk, Georg Valentin (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Botaniker und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 15. Mai 1886
GEBURTSORT Bensheim
STERBEDATUM 24. Januar 1958
STERBEORT Neapel