Georg Gisi

Georg Gisi (* 18. Februar 1916 in Niedergösgen; † 11. Februar 2010 in Elfingen) war ein Schweizer Methodiklehrer und Lyriker.

Leben

Nach seiner Schulausbildung in Aarau besuchte er das Lehrerseminar Wettingen, das 1976 zur Kantonsschule Wettingen umgestaltet wurde. Nach einer ersten Stelle an der Gesamtschule in Elfingen wurde er 1954 Methodiklehrer an seiner eigenen Ausbildungsstätte in Wettingen. Gisi lebte bis zu seinem Tod mit seiner Ehefrau in Elfingen.

Das „sakrale Umfeld, in dem der Wert der Stille besonders zelebriert“ wurde, hat ihn besonders inspiriert. Schon als Kind hat er nach einem Besuch einer Weihnachtsausstellung in Aarau zu Bleistift und Farbe gegriffen und angefangen zu zeichnen. Später, auch nach der Lektüre Henry David Thoreaus Tagebüchern und Naturbetrachtungen, der sein Lieblingsschriftsteller wurde, begann er selbst mit dem Schreiben. Besonderes Kennzeichen im Werk Gisis ist die Form der Verknappung, die an das japanische Haiku erinnert. Entsprechend lautete sein Wahlspruch: „Die Welt ist übervölkert von Wörtern“, wohlwissend, dass in der Literatur das Schweigen widersinnig ist.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Regional vom 25. Februar 2010
  2. ↑ Werkverzeichnis (Memento vom 23. Februar 2014 im Internet Archive) des Schweizerischen Jugendschriftenwerks
Personendaten
NAME Gisi, Georg
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Methodiklehrer und Lyriker
GEBURTSDATUM 18. Februar 1916
GEBURTSORT Niedergösgen
STERBEDATUM 11. Februar 2010
STERBEORT Elfingen