Georg Laudeley (* 24. Mai 1901; † Oktober 1978) war ein deutscher Architekt und Baubeamter.
Laudeley war Lehrer an der Städtischen Bauschule in Glauchau sowie Leiter der Städtischen Fachschule für Textilindustrie in Chemnitz. Er war auch Baurat der Stadt Chemnitz. Bereits 1943 leitete er die Renovierung und Umgestaltung der Stadtkirche Limbach. Einen Namen machte sich Laudeley dann in der DDR vor allem durch den Wiederaufbau zahlreicher im Zweiten Weltkrieg zerstörter bzw. stark beschädigter Bauwerke, vor allem Kirchen in und rund um Chemnitz/Karl-Marx-Stadt. So zeichnete er verantwortlich für den Wiederaufbau der Chemnitzer Stadtkirche St. Jakobi und von St. Jodokus im Chemnitzer Stadtteil Glösa-Draisdorf. Ebenso entwarf er die Pläne zur Wiedererrichtung der Kirche St. Jakobi in Chemnitz-Einsiedel und leitete die Umgestaltung des Inneren der wiederaufgebauten Trinitatiskirche Hainichen sowie die Innenrenovierung der Kirche in Pockau. An der Chemnitzer Schloßkirche reduzierte er den Turmabschluss nach Kriegsschäden. Daneben arbeitete Laudeley auch an Profanbauten; so schuf er in den 1970er Jahren die Bekrönung für den Bergfried „Dicker Heinrich“ auf Schloss Wildeck in Zschopau und leitete die Rekonstruktion des im Krieg zerstörten Roten Turms in Chemnitz.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laudeley, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Baubeamter |
| GEBURTSDATUM | 24. Mai 1901 |
| STERBEDATUM | Oktober 1978 |