Georg Leonhard Weber (* 1665/1670 in Franken; † nach 1732) war ein deutscher Bildhauer, der ein Atelier in Schweidnitz betrieb und überwiegend in Schlesien tätig war.
Als Weber am 24. November 1698 in Schweidnitz heiratete, wurde in dem entsprechenden Traueintrag vermerkt, er sei der Sohn des Johann Balthasar Weber, „Bildhauers bei Ihro hochfürstl. Durchlaucht von Schwartzenburg“. Am 6. September 1699 wurde in Schweidnitz sein Sohn Johann getauft. Um diese Zeit betrieb er dort wahrscheinlich schon ein Bildhaueratelier. Ab Anfang des 18. Jahrhunderts schuf er zahlreiche Werke, u. a. in Zusammenarbeit mit dem Jesuiten Johann Riedel, dem aus Dresden stammenden August Gottfried Hoffmann, Johann Adam Karinger und Franz Joseph Mangoldt, der mit einer Tochter von Weber verheiratet war.
Es ist wahrscheinlich, dass Weber einen gleichnamigen Sohn hatte, denn für das Jahr 1725 ist ein in Schweidnitz geborener Georg Leonhard Weber als Bildhauergeselle in Brünn belegt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weber, Georg Leonhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | zwischen 1665 und 1670 |
| GEBURTSORT | Franken (Region) |
| STERBEDATUM | nach 1732 |
| STERBEORT | unsicher: Schweidnitz |