Georg Leopold Flaschka (* 30. März 1920 in Gleiwitz; † 17. Juni 2004 in Potsdam) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant.
Als 12. Kind einer Arbeiterfamilie in Gleiwitz geboren, wurde Georg Leopold Flaschka bereits frühzeitig Vollwaise, ging in ein humanistisches Gymnasium und besuchte anschließend die Schauspielschule Helene Lackner in Berlin. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 beendete vorerst die weitere künstlerische Betätigung des angehenden Schauspielers, da er zur Wehrmacht einberufen wurde. Später bekämpfte er illegal den Nationalsozialismus, was ihn nach Beendigung des Krieges in der sowjetischen Besatzungszone hoch angerechnet wurde. Seine Vertreibung aus Schlesien endete vorerst in Meiningen, wo er sich insbesondere politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten widmete. Flaschka wurde Vorsitzender der Entnazifizierungskommission, wurde in den Kreistag gewählt, arbeitete als politischer Rezitator und leitete Laienspielgruppen an. 1947 holte ihn der Intendant Fritz Diez als Schauspieler und Regisseur an das Meininger Landestheater, wo er auch seine spätere Frau Krista-Sigrid Lau kennenlernte. Hier machte er aus seinen beiden Vornamen den Künstlernamen Georg Leopold, ging als Intendant nach Görlitz und Erfurt und wechselte 1959 als Autor, Schauspieler und Regisseur zum Deutschen Fernsehfunk nach Berlin.
in Fernsehfilmen, wenn nicht anders angegeben
in Fernsehfilmen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leopold, Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Flaschka, Georg Leopold (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant |
| GEBURTSDATUM | 30. März 1920 |
| GEBURTSORT | Gleiwitz |
| STERBEDATUM | 17. Juni 2004 |
| STERBEORT | Potsdam |