Georg Leschik (* 16. November 1916 in Leschnitz, Kreis Groß Strehlitz, Provinz Schlesien; † 29. August 1991) war ein deutscher Paläobotaniker. Sein Botanisches Autorenkürzel lautet „Leschik“.
Leschik studierte an den Universitäten Breslau und Graz die Fächer Botanik, Zoologie, Geographie, Geologie, Mineralogie, Pädagogik, Philosophie und Psychologie. Während des Kriegsdienstes in der Wehrmacht legte er 1944 sein Staatsexamen ab. Nach Kriegsgefangenschaft kam er nach Fulda und war 1946 zunächst Studienreferendar, später Studienassessor am Humanistischen Gymnasium. Ab 1950 war er am Realgymnasium in Fulda tätig (heute Freiherr-vom-Stein-Schule).
Parallel zu seiner schulischen Tätigkeit war Leschik auch wissenschaftlich tätig. Er beschäftigte sich mit Paläobotanik und war Schüler von Richard Kräusel am Senckenberg-Institut. Während dieser Zeit wurde er auch in Frankfurt promoviert und zwar mit einer Arbeit zu Pollen in tertiären Braunkohlenschichten.
Ab 1956 war Leschik an verschiedenen Hochschulen tätig: Münster, Marburg, Saarbrücken, Gießen und Frankfurt. Zuletzt hatte er ab 1970 eine Professur im Fachbereich Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt; dort war er auch in der Lehrerausbildung tätig. Im März 1982 wurde er emeritiert, kam aber auch danach noch regelmäßig ins Institut um sich seinen Studien zur Pollenanalyse zu widmen.
Leschik war verheiratet und hatte einen Sohn. Mit seiner Familie wohnte er zeitweise in Saarbrücken und Massenheim (Bad Vilbel).
| Personendaten | |
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| NAME | Leschik, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Paläobotaniker |
| GEBURTSDATUM | 16. November 1916 |
| GEBURTSORT | Leschnitz, Kreis Groß Strehlitz, Provinz Schlesien |
| STERBEDATUM | 29. August 1991 |