Georg M. Hafner

Georg Michael Hafner (* 3. Oktober 1947 in Heidelberg) ist ein deutscher Fernsehjournalist und Publizist.

Leben

Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik wurde er 1977 zum Dr. phil promoviert. Noch vor der Promotion arbeitete Hafner dokumentarisch. 1973 entstand zusammen mit Rüdiger Nüchtern der Film Juliane Werding. Ein Film vom Schlagermarkt, der die Vermarktung der 16-jährigen Sängerin und die Mechanismen des Schlagergeschäfts behandelte. Mitte der 1970er Jahre führte ihn das Impressum der Musikzeitschrift Sounds als Fotografen des Blattes.

Hafner war bis 2012 Abteilungsleiter der Redaktion „Politik und Gesellschaft“ bei hr-fernsehen und Kommentator bei den ARD-Tagesthemen. Für seine Filmdokumentationen erhielt er u. a. den Bayerischen Fernsehpreis, den Adolf-Grimme-Preis und den Prix Europa. Er ist zusammen mit Esther Schapira Träger der „Buber-Rosenzweig-Medaille“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Seit 2012 ist er freier Publizist und Buchautor.

Schriften

Filmografie

Einzelnachweise

  1. 1 2 Rock & Film Theater: Juliane Werding von Georg M. Hafner und Rüdiger Nüchtern. In: Sounds. Nr. 7. Sounds-Verlag, Hamburg Juli 1973, S. 33–34.
  2. ↑ Impressum. In: Sounds. Nr. 11. Sounds-Verlag, Hamburg November 1975.
  3. ↑ Impressum. In: Sounds. Nr. 9. Sounds-Verlag, Hamburg September 1976.
  4. ↑ Georg M. Hafner, Esther Schapira: Der Tod lebt weiter - Die Kinder von Auschwitz und ihre Familien. Hessischer Rundfunk (HR), 29. Januar 1998, abgerufen am 23. Januar 2025.
  5. ↑ Webseite mit Informationen zur ARD-Dokumentation (Memento vom 15. August 2016 im Internet Archive) youtube.com
  6. ↑ Jochen Hieber: Linker Antisemitismus und vergeudete Zeit. „München 1970“: In einer hochbrisanten Dokumentation rückt Georg M. Hafner zwei Münchner Attentate ins Zentrum der Aufmerksamkeit – und wirft neue Fragen über den Anschlag auf die Olympischen Spiele von 1972 auf. In: FAZ. 16. Juli 2012 (faz.net).