George Konell (* 6. Juni 1912 in Berlin; † 17. Mai 1991 in Trostberg) war ein deutscher Schriftsteller.
Er lebte und arbeitete lange Jahre in Wiesbaden, wobei sein umfangreiches Werk, das aus Prosa, Lyrik, Drama und Reiseliteratur bestand, sowohl zu Lebzeiten als auch nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Südfriedhof in Wiesbaden.
Zu Lebzeiten veröffentlichte Konell zahlreiche seiner Texte in den Feuilletons der unterschiedlichsten Zeitungen und Zeitschriften, viele davon in Publikationen des Rhein-Main-Gebiets und speziell in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.
Darüber hinaus legte er zusammen mit dem Karlsruher Graphiker Egon Plamper (1913–1982) zwei Monographien über die Kulturstädte Heidelberg und Wiesbaden vor. Mit Herr Orphil, der Schlosshahn von Chaumes-en-Brie. Eine französische Legende erschien ein literarisches Werk Konells in Buchform.
Sein Werk erstreckt sich auch in den Bereich Lyrik und Schauspiel. Er war namhafter Autor von Stücken für Kinder, die beispielsweise im Rahmen der von ihm gegründeten Dossenheimer Puppenspiele gespielt werden.
Um die Veröffentlichungen seines Werks nach seinem Tod im Jahr 1991 sicherzustellen und auch anderen Schriftstellern eine Möglichkeit zu einer Publikation zu bieten, rief seine Witwe und Nachlassverwalterin Ilse Konell (1919–2012) im Jahr 1999 den Orphil-Verlag ins Leben, der bis zu ihrem Tod im Jahr 2012 bestand.
Zum Andenken an George Konell stiftete dessen Witwe Ilse Konell in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Wiesbaden mehrere Literaturpreise.
Die Jury vergibt zusätzlich den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Konell, George |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 6. Juni 1912 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 17. Mai 1991 |
| STERBEORT | Trostberg |