George McClelland Foster (* 9. Oktober 1913 in Sioux Falls/South Dakota; † 18. Mai 2006) war ein US-amerikanischer Ethnologe und Hochschullehrer.
George M. Foster begann sein Studium 1931 an der Harvard University mit dem Fach Ingenieurwissenschaft. Nach einem Jahr wechselte er an die Northwestern University und widmete sich dort der Ethnologie. 1935 legte er die Bachelorprüfung ab. Für das Promotionsstudium begab er sich an die University of California, Berkeley und promovierte im Jahre 1941 zum Ph.D. Seine wichtigsten Lehrer waren Alfred L. Kroeber und Robert H. Lowie. Für seine Dissertation führte er ethnologische Feldforschungen beim Indianervolk der Yuki in Kalifornien durch. Weitere Feldforschungen führen in 1940/41 und auch noch später (1944/46, ab 1958 nach Mexiko u. a.). Als Hochschullehrer unterrichtete er kurze Zeit (1941/42) Soziologie an der Syracuse University und anschließend Ethnologie an der University of California, Los Angeles. Von 1943 bis 1952 war er Mitarbeiter bei der Smithsonian Institution. Von 1953 bis zu seiner Emeritierung 1979 war Foster als Hochschullehrer an der University of California, Berkeley tätig, zunächst als Dozent, ab 1955 als Professor für Ethnologie. Kurze Zeit leitete er dort das Museum of Anthropology. In Lehre, Forschung und seinen Veröffentlichungen legte er den Schwerpunkt vor allem auf Medizinethnologie und das öffentliche Gesundheitswesen. Im Jahre 2000 verlieh ihm die Southern Methodist University die Ehrendoktorwürde. Seit 1976 war er Mitglied National Academy of Sciences und ab 1980 der American Academy of Arts and Sciences.
Festschrift
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Foster, George M. |
| ALTERNATIVNAMEN | Foster, George McClelland (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Ethnologe und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 9. Oktober 1913 |
| GEBURTSORT | Sioux Falls, South Dakota |
| STERBEDATUM | 18. Mai 2006 |