George Michael Kren

George Michael Kren (geboren als Georg Kren 3. Juni 1926 in Linz; gestorben 24. Juli 2000 in Manhattan (Kansas)) war ein US-amerikanischer Historiker österreichischer Herkunft.

Leben

Stele in der Rudolfstraße in Linz
Kren und Rappoport (1980)

Georg Kren war ein Sohn des Franz Kren (1893–1976) und der Gertrud Bloch (1903–1992) sowie ein Enkelkind des Linzer Arztes Eduard Bloch. Kren und seine Schwester Johanna (1929–2026) wurden 1938 nach dem Anschluss Österreichs mit einem Kindertransport in England in Sicherheit gebracht, ihren Eltern gelang 1939 die Ausreise, die Familie kam im Juli 1940 in New York wieder zusammen.

Kren wurde 1944 Soldat der US Army und wurde bis 1946 in Europa eingesetzt. Er studierte mit dem G. I. Bill am Colby College und machte 1948 einen B.A. in Geschichte. Er machte 1949 einen M.A. an der University of Wisconsin und wurde dort 1960 bei George Mosse mit einer Dissertation über Gustav Freytag promoviert.

Kren war 1958 Instructor am Oberlin College, 1959 Assistant Professor am Elmira College, 1960 bis 1965 Assistant Professor am Lake Forest College in Illinois und danach Associate Professor an der Kansas State University in Manhattan (Kansas), an der er 1976 zum Professor ernannt wurde. Kren versuchte die Psychohistorie als zusätzliche Methode in der Geschichtswissenschaft zu etablieren.

Sein Name ist auf einer Erinnerungsstele für NS-Opfer in Linz aufgeführt.

Schriften (Auswahl)

Literatur