Georges Docquois

Georges Docquois (* 21. Juni 1863 in Boulogne-sur-Mer, Département Pas-de-Calais; † 12. März 1927 in Orgeval, Département Yvelines) war ein französischer Schriftsteller.

Der Sohn des Komponisten Antoine Docquois gründete 1880 mit seinen Freunden Jules Huret, Max Jasinski und Eugène Tardieu die Association littéraire et artistique de la Jeunesse, die drei Jahre lang eine Revue herausgab. Nach einer Zeit als Schauspieler in der Provinz wurde er Sekretär von Fernand Xau, dem Gründer der Zeitschrift Journal, für die er literarische Reportagen verfasste. Weiterhin veröffentlichte er Kritiken, Novellen und Verserzählungen in den Zeitschriften Écho de Paris, Gil Blas und Le Figaro.

Die Aufführung seiner Revue Paris sur le pont (ab 1892 am Théâtre-Libre Mélie, ab 1895 am Tréteau de Tabarin) brachte ihm das Lob von Catulle Mendès. 1923 gründete er mit Georges Geiger, Gabriel de Lautrec und René Dubreuil die Académie de l'Humour, deren Präsident er wurde.

Neben einer Anzahl von Dramen verfasste Docquois literarische Dokumentationen, Novellen, Erzählungen in Versen und Prosa sowie Gedichte.

Werke

Bearbeitungen
Prosa
Revuen und andere Stücke
Sachbücher
Personendaten
NAME Docquois, Georges
KURZBESCHREIBUNG französischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 21. Juni 1863
GEBURTSORT Boulogne-sur-Mer
STERBEDATUM 12. März 1927
STERBEORT Orgeval