Gerald Koll

Gerald Koll (* 29. Mai 1966 in Kiel) ist ein deutscher Kulturjournalist, Autor und Filmemacher.

Leben

Koll promovierte 1995 nach dem Studium der Literaturwissenschaften zum Thema Erotik im Stummfilm, speziell zur Rolle der Erotik in den Stummfilmen von Georg Wilhelm Pabst. Seit 1989 veröffentlicht er in Zeitungen, Magazinen, Enzyklopädien und Büchern. Daneben entstanden freie Texte. Seit 2000 entstanden Dokumentarfilme für Arte und 3sat, zunächst meist mit filmhistorischem Bezug. 2008 erfolgte sein Kinodebüt mit 88 – pilgern auf japanisch, 2011 erschien das Buch henro boke – Pilgern auf Japanisch. – Sein experimenteller Dokumentarfilm Ein Metjen nahmens Preetzen aus dem Jahr 2014 handelt von der letzten Hexenverbrennung in Kiel.

Koll lebt in Berlin.

Anmerkungen

  1. ↑ Beide Titel beziehen sich auf Kolls Durchwanderung des circa 1400 km langen Shikoku-Pilgerwegs mit seinen 88 Stationen.

Filme

Schriften

Bücher

Buchbeiträge

Magazinbeiträge und Feuilletons

Personendaten
NAME Koll, Gerald
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kulturjournalist, Autor, Filmemacher
GEBURTSDATUM 29. Mai 1966
GEBURTSORT Kiel