| Madeira-Storchschnabel | ||||||||||||
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Madeira-Storchschnabel (Geranium maderense) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Geranium maderense | ||||||||||||
| Yeo |

Der Madeira-Storchschnabel auch -Storchenschnabel (Geranium maderense) ist eine Pflanzenart der Gattung Storchschnäbel (Geranium) und gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Die auf der portugiesischen Insel Madeira endemische Art wird in subtropischen Klimazonen als dekoratives Ziergewächs kultiviert, weltweit gehört sie zur Sammlung vieler Botanischer Gärten.
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 0,8 und bis über 1,5 Meter. Die schwach behaarten bis kahlen, violetten Stängel werden bis zu 50 Zentimeter lang. Die fiederschnittigen Laubblätter erinnern entfernt an Farnwedel. Sie sind fünflappig, kahl bis schwach behaart und an den Rändern sind sie gesägt. Sie werden bis zu 60 Zentimeter groß. Die Blattstiele sind drüsig behaart. Es sind Nebenblätter vorhanden.
Die im Durchmesser 3 bis 4 Zentimeter großen, rosa bis purpurfarbenen, zwittrigen und fünfzähligen Blüten werden von auffällig hervorspringenden Adern durchzogen. Die zahlreichen, paarig stehenden, langstieligen Blüten sind in einer großen, drüsigen, endständigen Zyme angeordnet, die bis zu 1,8 Meter breit sein kann. Die Kelchblätter sind außen teils drüsig behaart. Blütezeit ist von Februar bis September.
Wie bei allen Storchschnabelgewächsen bildet sich an der Kapselfrucht ein schnabelähnliches Gebilde, das der Familie den Namen gab.
Der Madeira-Storchschnabel wächst in den feuchten Hochlagen des Lorbeerwaldes, vornehmlich im zentralen Bergland in der Region Rabaçal und im Norden Madeiras. In freier Natur ist er jedoch sehr selten anzutreffen. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird Geranium maderense als vom Aussterben bedroht eingestuft.
Die Erstveröffentlichung von Geranium maderense erfolgte 1969 von dem englischen Botaniker Peter Frederick Yeo im Boletim do Museu Municipal do Funchal.