Gerhard Buhr

Gerhard Buhr (* 15. Oktober 1940 in Bremen; † 5. November 2021 in Heidelberg) war ein deutscher Germanist und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Gerhard Buhr studierte seit 1960 Germanistik und Anglistik an der Universität Freiburg/Br., ergänzt durch einen Studienaufenthalt an der University of Glasgow. 1967 legte er in Freiburg das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab und arbeitete dort bis 1976 als wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Seminar. 1971 promovierte er zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Friedrich Hölderlin. 1976 habilitierte er sich für Neuere Deutsche Literaturgeschichte. Von 1977 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2005 lehrte er als Wissenschaftlicher Rat und Professor an der Universität Heidelberg. Dort war er von 1995 bis 1999 Studiendekan der Neuphilologischen Fakultät. 1998 wurde er für seine Lehrveranstaltungen mit dem Landeslehrpreis Baden-Württembergs ausgezeichnet.

Gerhard Buhr veröffentlichte auf dem Gebiet der Neueren Deutschen Literaturgeschichte u. a. über Friedrich Hölderlin und Paul Celan.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Todesdatum Gerhard Buhr, in: Rede des Rektors zur Jahresfeier 2022 / Universität Heidelberg (abgerufen am 6. Januar 2026).
  2. ↑ Buhr, Gerhard. In: Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon. Bd. 3: 1933–1986. Springer, Heidelberg 2009, S. 140, ISBN 978-3-540-88834-5.
  3. ↑ Landeslehrpreise der Universitäten seit 1993 (PDF; 0,2 MB), auf mwk.baden-wuerttemberg.de
Personendaten
NAME Buhr, Gerhard
KURZBESCHREIBUNG deutscher Germanist und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 15. Oktober 1940
GEBURTSORT Bremen
STERBEDATUM 5. November 2021
STERBEORT Heidelberg