Gerhard Falk (* 15. Juni 1922 in Berlin; † 13. September 1978 in Kampen auf Sylt) war ein deutscher Kartograf und Gründer des Falk-Verlages.
Falk absolvierte nach der Mittleren Reife ab 1938 die kartentechnische Fachschule des Reichsamtes für Landesaufnahme in Berlin. Ab 1939 studierte er in der Fachklasse Kartographie der Höheren Graphischen Fachschule der Reichshauptstadt Berlin und schloss nach vier Semestern als „staatlich geprüfter Kartograph“ ab. Nach der Prüfung wurde er zum Reichsarbeitsdienst und 1942 zur Wehrmacht eingezogen. Ab Juni 1942 war er Kartograph bei den Kriegskarten- und Vermessungsämtern Riga, Stalino und Kiew. Nach einem Lazarettaufenthalt wurde er zu einer Kartenabteilung an der Westfront versetzt. Das Kriegsende erlebte er in Thüringen. Er schlug sich ohne Internierung oder Kriegsgefangenschaft nach Hamburg durch.
Gerhard Falk war Vater von drei Kindern: Karin (aus erster Ehe), Alexander und Janina (aus zweiter Ehe).
Er starb an einem Herzinfarkt beim Strandsegeln in Kampen auf Sylt.
Die Legende besagt, dass Gerhard Falk versuchte, sich im vom Krieg zerstörten Hamburg zurechtzufinden und sich dabei über einen unhandlichen Stadtplan der Großstadt ärgerte. Dabei kamen ihm zwei Ideen, die zu einem völlig neuartigen Produkt führten:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Falk, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kartograf und Verleger |
| GEBURTSDATUM | 15. Juni 1922 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 13. September 1978 |
| STERBEORT | Kampen |