
Gerhard von Breuning (* 28. August 1813 in Wien; † 6. Mai 1892 ebenda) war ein österreichischer Arzt und Medizinforscher.
Breuning kam unehelich als Sohn von Beethovens langjährigem Freund Stephan von Breuning und Constanze von Ruschowitz zur Welt. Aus unbekannten Gründen heirateten die Eltern erst am 18. Februar 1817. Die Schwester seines Vaters, Eleonore von Breuning, war in ihrer Jugendzeit gleichfalls mit Beethoven befreundet, ebenso deren Mann Franz Gerhard Wegeler.
Durch seinen Vater kam er um 1826 auch selbst in engen Kontakt mit dem Komponisten, der ihn seinen „Ariel“ und „Hosenknopf“ nannte. Über diese Begegnungen hat er 1872 wertvolle Erinnerungen verfasst, die eine wichtige Quelle der Beethoven-Forschung darstellen.
Daneben war er ein bedeutender Wiener Arzt, Chirurg und Medizinschriftsteller.
Breuning wurde am Wiener Zentralfriedhof bestattet.
Er war der Vater der Malerin Konstanze von Breuning. Einer seiner Enkel war der Entomologe Stephan von Breuning, einer seiner Cousins ersten Grades der Jurist und Politiker Carl von Breuning.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Breuning, Gerhard von |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Arzt |
| GEBURTSDATUM | 28. August 1813 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 6. Mai 1892 |
| STERBEORT | Wien |