| Germaria | ||||||||||||
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Germaria angustata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Tribus | ||||||||||||
| Germariini | ||||||||||||
| Townsend | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Germaria | ||||||||||||
| Robineau-Desvoidy, 1830 |
Germaria ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde von André Jean-Baptiste Robineau-Desvoidy 1830 eingeführt. Der Gattungsname ehrt offenbar den Entomologen Ernst Friedrich Germar. Typusart ist Germaria latifrons Robineau-Desvoidy, 1830 [= Tachina ruficeps Fallén, 1820]. Die Gattung Germaria ist die einzige der Tribus Germariini innerhalb der Unterfamilie Tachininae.
Die in Deutschland vorkommenden Arten sind 5–15 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Germaria nach Cerretti et al. (2012). Die anepimeralen Borsten (Setae) im oberen Teil des Epimeron (Sklerit hinter dem Pleuron) sind sehr kräftig. Die Flügelader R1 weist gewöhnlich dorsal kleine Börstchen (Setulae) auf (Ausnahme: G. violaceiventris und G. nudinerva). Die Flügelader R4+5 ist gewöhnlich dorsal bis zur halben Länge der Querader R-M mit kleinen Börstchen besetzt (Ausnahme: G. violaceiventris). Die Hinterleibstergite 3 und 4 sind gewöhnlich ohne mittige Diskalborsten.
Die Gattung Germaria hat eine holarktische Verbreitung. In Deutschland ist die Gattung mit 2 Arten vertreten: Germaria angustata und Germaria ruficeps.
Von mehreren Germaria-Arten ist bekannt, dass sie Endoparasitoide von Schmetterlingsraupen der Familien Pyralidae und Sesiidae sind.
Die Gattung Germaria umfasst 15 Arten (O’Hara et al. (2020)):